Verbraucherbildung

Ökonomische Verbraucherbildung als Aufgabe der Schule

„Heute kaufen, morgen zahlen!“ – Immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene geraten durch die Verlockungen der Konsumwelt in finanzielle Bedrängnis. Die Heranwachsenden weisen einerseits oft Defizite in ihrer Rolle als Verbraucher auf und werden andererseits von Unternehmen als lohnende und leicht zu beeinflussende Käufergruppe beworben. Konsequenzen finanzieller und rechtlicher Art sind für viele Konsumenten nur schwer abschätzbar. Vielfach sind bereits junge Verbraucher verschuldet oder gar überschuldet.

Schulische Bildungsmaßnahmen im ökonomischen Bereich sind daher bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen unumgänglich. Dabei müssen nicht nur allgemeine Grundlagen wirtschaftlichen Handelns in den Blick genommen, sondern auch konkrete verbraucherorientierte Kompetenzen angebahnt werden, die verantwortliches und nachhaltiges Verbraucherhandeln ermöglichen, z.B. die Beschaffung, Verwaltung und Verwendung finanzieller Mittel, die Nutzung brauchbarer und zuverlässiger Information oder die Rechte und Pflichten als Verbraucher.
Das Thema "ökonomische Verbraucherbildung" wurde als fächerübergreifendes Bildungsziel in den LehrplanPLUS übernommen.
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